Die Schweiz benötigt eine zukunftstaugliche Bodenpolitik

02.02.2018
Die Raumplanungskommission Urek des Ständerats lehnt die Zersiedelungsinitiative ab. Der Hausverein Schweiz bedauert dies. Die Hoffnung besteht, dass die kleine Kammer den kurzsichtigen Vorentscheid ihrer Kommission korrigiert und die Zersiedelungsinitiative gutheisst.

«Wir brauchen dringend eine zukunftstaugliche Bodenpolitik», stellt Hausvereins-Geschäftsleiter Jürg Wittwer fest. «Nach wie vor wird zu wenig sorgsam mit der kostbaren Ressource Boden umgegangen – weiterhin wird zu viel Kulturland dem Profitdenken geopfert.» Die Zersiedelungsinitiative sei ein probates Mittel, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. «Unser Boden ist beschränkt; und wir stehen gegenüber den nächsten Generationen in der Pflicht, sorgsam damit umzugehen.»

Das Raumplanungsgesetz, das die Urek als geeignetes Instrument zu verkaufen sucht, verhindert insbesondere das Bauen ausserhalb der Bauzonen nicht. Es ist voller Schlupflöcher und Ausnahmen und hat zu Beton-Wildwuchs geführt. Die Initiative indes fordert, dass die Fläche der Bauzonen in der Schweiz nicht mehr weiter zunimmt. Neue Bauzonen sollen demnach nur entstehen, wenn die entsprechende Fläche anderswo ausgezont wird. Der Hausverein Schweiz hat die Zersiedelungsinitiative bereits bei der Unterschriftensammlung unterstützt.

 

 

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