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Untermiete

Per Gesetz ist die Untermiete grundsätzlich erlaubt. Allerdings muss der Mieter dazu vorher die Einwilligung des Vermieters einholen. Er muss angeben, an wen er zu vermieten gedenkt und muss auch offen legen, wie die Bedingungen des Untermietvertrages aussehen. Für die Vermieterschaft gilt, dass nach wie vor der Hauptmieter die Ansprechperson ist. Dieser haftet für die Bezahlung des Mietzinses und die Einhaltung aller Pflichten. Mit dem Untermieter hat der Vermieter kein Rechtsverhältnis.

Ein Veto gegen ein Untermietverhältnis kann nur in bestimmten Situationen erhoben werden. Z.B. wenn der Mieter sich weigert, die Bedingungen des Untermietverhältnisses offen zu legen. Oder etwa dann, wenn man erfährt, dass der Untermieter die doppelte Miete bezahlt. Oder wenn aus bestimmten Gründen ein Untermieter nicht passend ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn in einer 2-Zimmerwohnung plötzlich 5 Personen leben. Dann kann der Vermieter den Hauptmieter auffordern, das Untermietverhältnis aufzulösen. Wird das pflichtwidrige Verhalten nicht geändert, kann die Vermieterschaft das Mietverhältnis mit dem Hauptmieter aufkündigen. 

Das Untermietverhältnis seinerseits endet immer dann, wenn das Hauptmietverhältnis ebenfalls endet, sei die Kündigung nun seitens des Mieters oder des Vermieters erfolgt. Es muss der Hauptmieter dafür besorgt sein, dass das Untermietverhältnis ordentlich aufgelöst wird. Der Vermieter hat – wie schon erwähnt – damit nichts zu tun. Wichtig zu wissen ist, dass für den Untermieter der Hauptmietvertrag ebenfalls gilt. Der Hauptmieter kann also mit dem Untermieter nichts vereinbaren, was dem Hauptmietverhältnis zuwider läuft, andernfalls droht die Auflösung des Mietverhältnisses.

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