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Mit einer Ände­rung des Steu­er­ge­set­zes soll die Grund­stück­ge­winn­steu­er für Fir­men neu gere­gelt wer­den. So sol­len in Zukunft Geschäfts­ver­lus­te mit der Grund­stück­ge­winn­steu­er ver­rech­net wer­den kön­nen.

Die­se Geset­zes­än­de­rung schafft eine neue Unge­rech­tig­keit: Pri­vat­per­so­nen müs­sen all­fäl­li­ge Grund­stück­ge­win­ne nebst dem Ein­kom­men auf jeden Fall unab­hän­gig ver­steu­ern, wäh­rend Unter­neh­men neu die Mög­lich­keit erhal­ten sol­len, nega­ti­ve Geschäfts­er­geb­nis­se mit den Grund­stück­ge­winn­steu­ern zu ver­rech­nen. Das ist eine kla­re Benach­tei­li­gung von Haus­ei­gen­tü­me­rIn­nen und Pri­vat­per­so­nen, wel­che die Grund­stück­ge­winn­steu­er wei­ter­hin ganz nor­mal und ohne Ver­rech­nung mit der Steu­er­rech­nung bezah­len müs­sen.

Die­se Bevor­zu­gung ist ärger­lich, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf die kom­men­de Reduk­ti­on der Unter­neh­mens­be­steue­rung bei Bund und Kan­ton Zürich. So wird die Steu­er­be­las­tung Schritt für Schritt von den Fir­men an die Pri­vat­per­so­nen über­tra­gen.

Die Grund­stück­ge­winn­steu­er kommt aus­schliess­lich den Gemein­den zugu­te. Mit der vor­lie­gen­den Ände­rung wür­den Steu­er-Reduk­tio­nen für Unter­neh­men, Ban­ken und Immo­bi­li­en­fir­men gemacht und den Städ­ten und Gemein­den dadurch Ein­nah­men ent­zo­gen wer­den. Spar­mass­nah­men zulas­ten der gan­zen Bevöl­ke­rung wür­den die Fol­ge sein. Die­ses neue Steu­er­schlupf­loch bei der Grund­stück­ge­winn­steu­er ist unfair, scha­det den Gemein­den und nützt nur ganz weni­gen. Des­halb emp­fiehlt der Hausverein dazu ein kla­res NEIN.

Andre­as Edel­mann & Jonas Erni



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