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Sie gärt­nern auf ehe­ma­li­gen Fuss­ball­fel­dern, in grob gezim­mer­ten Hoch bee­ten, auf Dach­gär­ten oder Bal­ko­nen, und sie zie­hen Gemü­se auf Ver­kehrs­in­seln. Die moder­nen urba­nen Gärt­ne­rin­nen und Gärt­ner machen sich die städ­ti­sche Erde auf ganz neue Art und Wei­se unter­tan.

Urban Gardening

Das Gärt­nern in der Stadt liegt im Trend – die­sen Satz liest man oft, falsch ist er trotz­dem. Städ­te­rin­nen und Städ­ter mit «Härd» unter den Fin­ger­nä­geln gab es schon immer. Sie tum­mel­ten sich in Vor­gär­ten, Hin­ter­hof­gär­ten, Lau­ben, Schre­ber- und Fami­li­en­gär­ten, sie pfleg­ten ihre «Pflanz­blät­ze» und Pün­ten oder ver­wan­del­ten ihre Bal­ko­ne und Dach­ter­ras­sen in grü­ne Oasen.

Inno­va­ti­ve Koope­ra­ti­ven

Aber: Das Gärt­nern in der Stadt hat sich ver­än­dert. Und wie! Etwas fällt beson­ders auf: Frü­her bewirt­schaf­te­ten die Hob­by­gärt­ner mit Vor­lie­be ihr eige­nes Fleck­chen, heu­te enga­gie­ren sie sich viel­fach in Kol­lek­ti­ven und Koope­ra­ti­ven.

Die Autorin

Mirella Wepf

Mirel­la Wepf

Aus «casanostra» 150

casanostra 150 | April 2019

Essbare Stadt

Mit­te der 80er-Jah­re gewann die graue Zwing­li-Stadt Zürich plötz­lich an Far­be. In zahl­rei­chen Quar­tier­stras­sen blüh­ten mit einem Mal präch­ti­ge Stock­mal­ven in rosa, rot, wein­rot, gelb … Erst nach Jah­ren stell­te sich her­aus, wer hin­ter die­sem Blu­men­zau­ber steck­te: Es war Mau­rice Mag­gi, ge lern­ter Land­schafts­gärt­ner und Wild­pflan­zen­ken­ner, der als Gue­ril­la-Gärt­ner heim­lich Samen in Baum­ra­bat­ten und auf ste­ril gepüt­zel­te Grün­flä­chen warf, und so das Stadt­bild Schritt für Schritt umge­stal­te­te.

Mag­gi ist auch als Koch tätig und hat ein wun­der­ba­res Koch­buch geschrie­ben, das vor kur­zem im AT-Ver­lag neu auf­ge­legt wur­de: «Ess­ba­re Stadt. Wild­wuchs auf dem Tel­ler. Rezep­te mit Pflan­zen aus der Stadt».

Buch «Essbare Stadt»Sei es Ging­ko, Schwarz­dorn oder Ker­bel­wurz – über 70 Rezep­te eröff­nen uns eine ver­ges­se­ne Welt und zei­gen, wie viel Geschmack, Wür­ze und Abwechs­lung buch­stäb­lich vor unse­rer Haus­tür lie­gen. Sie las­sen uns die Stadt natur mit ande­ren Augen sehen, regen zum Expe­ri­men­tie­ren und zum spie­le­ri­schen Umgang damit an.

Hausvereins-Mit­glie­dern offe­riert der AT-Ver­lag bis 30. April 2019 einen Rabatt von 20 Pro­zent auf den Kata­log­preis.

Details und Bestel­lung unter hausverein.ch/essbare-stadt

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